Archwerk Generalplaner KG

Kohlen­bunker

­ensem­ble

Urban

Gelsenkirchen – DE

2022

On Hold

Stadt Gelsenkirchen

PROGRAM

VOLUME

LOCATION

YEAR

STATUS

CLIENT

Wettbewerb »Kohlenbunkerensemble« in Gelsenkirchen

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Ziele des Auslobers
Das Gebäudeensemble soll zu einem Leuchtturmprojekt und Aushängeschild für die IGA 2027 und darüber hinaus entwickelt werden. Es soll für den Ort als grüner, kultureller und gastronomischer Produktionsstandort für den Ort identitätsstiftend sein. Im Sinne der IGA 2027 soll das Kohlenbunkerensemble als Pilotprojekt einer »umweltaffinen Stadt« verstanden werden. Als zentrales Bauwerk mit herausragendem Ausblick über die Region soll er zum »Leuchtturm« werden, zum Ort der Zusammenkunft, des Staunens und des Innehaltens, des Respektes vor der Vergangenheit und des Mutes für die Zukunft. Für den Kohlenbunker ist eine architektonische Weiterentwicklung gewünscht, die den monolithischen Charakter und seine bauliche Prägnanz entsprechend berücksichtigt und ihn zum Leuchtturmprojekt für die IGA und darüber hinaus werden lässt.

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Freiraum
Die landschaftsarchitektonischen Interventionen beschränken sich auf die Dach- und Fassadenbegrünungen. Auf den Dächern werden alle Spielarten der Dachbegrünungen zwischen extensiv und intensiver Nutzung mit variierenden Substratstärken den Besuchern*innen nähergebracht. Prägnantes Erlebniselement sind die unterschiedlichen
Fassadenbegrünungssysteme mit bodengebundenen Systemen aus Selbstklimmer und Gerüstkletterer an der ehemaligen Kohlenmischanlage sowie das wandgebundene System aus Pflanzbehälter. Dabei bietet insbesondere das wandgebundene System mit einer Vielzahl an Pflanzen aus Kletterpflanzen, Hängesträuchern und Stauden, Pflanzenauswahl jeweils für die Sonnenexposition komponiert, eine differenzierte Fassadengestaltung.
Dagegen wird der ehemalige Kohlenbunker an drei Seiten vollflächig mit dem System einer „grünen Wand“ akzentuiert. Dabei kommen überwiegend Stauden und Kleinsträucher, auch hier je nach Sonnenexposition differenziert, zum Einsatz. Sämtliches anfallendes Regenwasser auf den Dachflächen wird gesammelt, gespeichert und den unterschiedlichen Begrünungssystemen wieder zugeführt.

Prof. Wolfgang Krenz Architekt:innen

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